Der Look des Videoclips

Die Aufgabe: Nutze aktuelle Kameras und deren Möglichkeiten so, dass der resultierende Film aussieht , als wenn mit Technik aus den 60er Jahren gearbeitet wurde.Die Challenge: Nutze aktuelle Kameras und deren Möglichkeiten so, dass der resultierende Film aussieht , als wenn mit Technik aus den 60er Jahren gearbeitet wurde.
Der Weg zum Ziel: Im Vorfeld wurden Beatclub-Aufnahmen der Anfangsphase gesichtet.

Wir achteten dabei vor allem auf die Kameraführung der damaligen Zeit. Die Sehgewohnheiten haben sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. Früher waren lange und ruhige Kamerafahrten sowie lange Sequenzen mit wenig Schnitten üblich. Aus diesem Grunde beschlossen wir, viele Sequenzen mit stationär platzierten Kameras zu filmen, bewegte Kamerafahrten wurden mit Hilfen von beräderten Stativen und Glidecams realisiert.

grabbel buehne 


Wenn man den Look der damaligen Aufnahmen analysiert dann fallen folgende Dinge auf:


Es wurde wenig mit Unschärfen gearbeitet, um Objekte vom Umfeld abzuheben. Stattdessen wurde meist die gesamte Szenerie komplett scharf abgelichtet. Deshalb fiel die Wahl beim Dreh vor allem auf Reportagekameras, um genau diesen Effekt zu erzielen.


Zudem rauschen viele alte Aufnahmen und sind kontrastärmer als aktuelle Kameraaufnahmen. Grund ist vor allem der Alterungsprozess, dem die Bänder im Laufe der Jahrzehnte ausgesetzt waren. Man assoziiert diesen Look mit der damaligen Zeit. Die Grabbel-Aufnahmen wurden künstlich im letzten Schritt gealtert, indem man die Kontrastumfang der Aufnahmen nicht komplett ausschöpfte, vor allem in den dunklen Bereichen. Zudem wurde ein leichtes Filmrauschen auf die Aufnahmen gelegt und die Farben ganz leicht in einen „Braunbereich“ verschoben.

 

Anpassungen an aktuelle Sehgewohnheiten:


Hätten wir ohne Kompromisse den Videoclip so gestaltet, wie es in den 60er Jahren üblich gewesen wäre, dann hätte die Gefahr  bestanden, dass das Video als zu langatmig empfunden wird. Wir fügten deshalb mehr Schnitte in das Video ein, ohne, dass der Clip in die Hektik heute üblicher Musikvideos verfällt.

Wir produzierten den Clip zudem im heute gängigen 16:9 Format in Full HD Auflösung, damit die Qualität des Materials mit anderen aktuellen Videoaufnahmen mithalten kann. Das Original-Intro mit Wilhelm Wieben musste deshalb vergrößert und nachbearbeitet werden, um zum Rest des Musikvideos zu passen.  Der schwarze Rahmen, den wir um das gesamte Video legten, deutet optisch das 4:3 Format alter TV Ausstrahlungen an.


Hier das fertige Video:

 

Back to top
Wir nutzen ein Session-Cookie auf unserer Website. Es ist essenziell für den Betrieb der Seite. Sie können selbst entscheiden, ob Sie das Cookie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.